Zum SEO Marketing Blog

SEO in Zeiten von Corona

SEO in Zeiten von Corona: Durch cleveres SEO kannst du auch dein Business profitabel aufrecht erhalten

SEO in Zeiten von Corona wichtiger denn je!

Tipps & Tricks Wie ihr den Einschränkungen von Corona & den wirtschaftlichen Schäden, vorbeugt

In diesem Beitrag möchte ich näher darauf eingehen warum SEO gerade in Zeiten von Corona wichtiger denn je ist. Deswegen will ich euch ein paar Tipps & Tricks ans Herz legen um neue ungeahnte Chancen zu nutzen und euer Potenzial voll und ganz zu nutzen.

Das Corona Virus ist da und wird uns wohl auch erst mal nicht so schnell wieder in Ruhe lassen. Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken für jeden von uns hat es oben drein noch katastrophale Auswirkungen auf die Wirtschaft. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen wurden schon jetzt zahlreiche Sanktionen verhängt. Wo draus erhebliche Einschränkungen auf den Geschäftsalltag für nahezu jedes Gewerbe resultieren. Allem vorweg wird geraten zuhause zu bleiben und wenn man die Wohnung verlässt sollte man einen guten Grund haben etc.

Zahlreiche Gewerbe sind leider gezwungen ihr lokales Business vorübergehend zu schließen oder sehr stark einzuschränken. Insbesondere davon betroffen sind klein und mittelständische Unternehmen die von der Laufkundschaft oder durch ihre Tätigkeit bzw. Ausübung ihrer Dienstleistung vor Ort leben. Dabei trifft es am schlimmsten Firmen aus dem Einzelhandel (z.B. Buchhandel, Modegeschäfte, Elektrofachhandel uvm.), der Gastronomie (Cafés, Restaurants, Bars, Clubs usw.) und dem Dienstleistungsgewerbe (Friseure, Reparaturdienstleister, Schneider, Handwerker etc.).

Erhebliche Umsatzeinbußen oder sogar wirtschaftlicher Stillstand droht. Nur wenige Firmen, können über einen größeren Zeitraum, unter diesen Voraussetzungen lange Zeit bestehen, ohne schwerwiegende wirtschaftliche Schäden davon zu tragen.

Warum ist nun SEO und die da raus resultierende Auffindbarkeit in Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. wichtiger denn je für dein Unternehmen?

Da wir angehalten sind das Haus oder die Wohnung nicht zu verlassen, fällt das schlendern durch die Einkaufspassage, der Schaufensterbummel oder Spaziergang durch die Innenstadt leider aus. Zeitgleich fallen somit folgende Szenarien (Vertriebskanäle, Akquisemöglichkeiten) weg:

  • Appetit bekommen auf Speisen, Getränke etc. durch ansprechende Außenwerbung
  • Wecken eines Verlangen einen bestimmten Artikel erwerben zu wollen auf Grund einer ansprechenden Schaufensterdeko
  • Interesse wecken durch eine von außen beworbene Aktion, eines Sonderpreises oder temporärer Vergünstigungen / Preissenkungen

Aber selbst wenn jemand an euer Geschäft vorbei kommt und tatsächlich etwas kaufen will, stößt er oftmals auf verschlossene Türen. Womit ich das erste mal zu meiner Eingangs aufgestellten These kommen würde. Da man die potentiellen Kunden nicht wie gewohnt in das lokale Geschäft / Firma locken kann heisst es neue Wege und somit auch Chancen zu erkennen / finden. Wenn die Menschen mehr oder weniger gezwungen sind das Haus nicht zu verlassen wird unweigerlich die Zeit im WWW / dem Internet steigen. Mehr Menschen werden also surfen und die Verweildauer im Internet steigt drastisch. Womit wir bei der ersten ungeahnten Chance angekommen wären und das bereits erwähnte SEO bzw. die Erschließung alternativer digitaler Schaufenster oder neuer Akquisekanäle.

Ausgangssituation für vorstellbare Wege wäre dass bei einem User, durch das Lesen eines Beitrags, Artikels oder das gucken eines Videos in einem Forum, Newsjounals oder diverser anderer Plattformen, dass Interesse oder sogar das Verlangen auf eine Dienstleistung, Produkt etc. geweckt. An dieser Stelle würde ich euch gern drei der meiner Meinung nach effektivsten Abholmöglichkeiten aufzeigen:

  1. SEO, Suchmaschinen Platzierung / Ranking auf der Suchergebnisseite (SERP) bei Google, Bing usw. mittels organischen Ranking.
  2. Anzeigenschaltung direkt auf der Seite wo der User unterwegs ist über bezahlte zielgruppenspezifische Banner-Werbung Anzeigenschaltung.
  3. Anzeigenschaltung auf der Suchergebnisseite wobei deine Firma ganz oben in Form einer bezahlten Anzeige (Paid Search wie z.B. Google Ads) noch vor den organischen Suchergebnissen auf der Suchergebnisseite (SERP).

Aber bevor ich näher darauf eingehe wie ihr nun euer Produkt oder eure Dienstleistung, nach erfolgreicher digitaler Akquise, auch verkaufen könnt möchte ich euch vorher noch ein paar wichtige, empfehlenswerte ToDo's bzw. Tipps & Tricks mit auf dem Weg geben.

Letztendlich könnte man dadurch eine ähnliche Ausgangssituation schaffen wie gerade erwähnte Kanäle.

Allem vorweg dienen die folgenden Ratschläge aber dazu den Kunden über die Auswirkungen des Corona Virus, auf ihre Firma, in Kenntnis zu setzen.

Womit wir beim Thema Berichterstattung & Kommunikation hinsichtlich der Auswirkungen auf das lokale Business wären. Hierzu würde ich allem vorweg Änderungen der Öffnungszeiten bzw. Erreichbarkeit, alternative Kontaktmöglichkeiten und neue Vetriebskanäle zählen.

Zu guter letzt muss euer Produkt oder Dienstleistung jetzt natürlich verkauft und somit final Umsatz generiert werden.

Wenn der gewohnte lokale Handel oder Verkauf wegen Corona momentan nicht möglich ist gilt es hier Mittel und Wege zu finden diesen anderweitig zu ermöglichen. Beim Verkauf von Produkten wie zum Beispiel Kleidung, Technik (Computer, Hifi, Games etc.), Schmuck, Küchenzubehör, Brillen, Bücher usw. bietet sich immer E-Commerce (auch in Nicht-Corona Zeiten) an. Details zu den verschiedenen Möglichkeiten seine Produkte im eigenen Shop zu verkaufen findet ihr am Ende des Artikels.

Wenn man sich aber nicht mit der Pflege eines eigenen Shops auseinander setzen möchte oder schlicht hinweg die Zeit nicht da ist könnte man auch eine Agentur damit beauftragen. Hierbei ist aber mit nicht unwesendlichen Kosten zu rechnen.

Das E-Commerce Model von Produkten lässt sich auch auf Zahlreiche Gastronomieleistungen ummünzen.

Alternativ könnte man in bestehenden Plattformen (Amazon, Ebay uvm.) als Reseller seine Artikel vermarkten. Auf die Pros und Contras werde ich auch am Ende des Beitrags näher eingehen. Auch dieses Szenario funktioniert bei einigen Gastronomien und sogar Dienstleistungen mit branchenspezifischen Plattformen wie z.B. Lieferheld, Lieferando, Book a Tiger etc.

Wie man sieht gibt es also zahlreiche Wege seine Produkte & Dienstleistungen via E-Commerce zu vertreiben.

Kommen wir zum Versand/Bereitstellung der Artikel. Wenn man seine Artikel ausschließlich im lokalen Umfeld vertreibt bietet sich oft die eigene Auslieferung an. Wenn man seine Artikel jedoch einen größeren Publikum die Möglichkeit bieten will diese zu erwerben kann man immer noch auf Paketdienstleister wie DHL, Hermes, DPD etc. kooperieren.

Auch bei der Ausübung vieler Tätigkeit die sie normalerweise in Ihren Räumlichkeiten ausüben, kann man gerade bei vielen Dienstleistungsgewerben in denen man beratend tätig ist oder sein KnowHow bzw. Expertise auf diversen Fachgebieten weiter gibt bieten sich viele digitale Möglichkeiten auf. Angefangen mit Videotelefonie bis hin zu Shared Desktop Varianten tun sich zahlreiche digitale Möglichkeiten auf.

Um dein Unternehmen vor wirtschaftlichen Schäden, in Form von Umsatzeinbußen zu schützen möchte ich euch folgenden ToDo's bzw. Tipps und Tricks empfehlen.

1. Kommunikation -  Informiert eure Kunden über die Situation eurer Firma und bietet alternative Kontaktmöglichkeiten.

Die Geschäfte, Lokale, Bars etc. sind vorübergehend geschlossen und keiner weiss genau wie lange dieser Zustand noch andauern wird. Ratlosigkeit und Hilflosigkeit macht sich breit. Euer Geschäft oder Firma ist auch betroffen? Die Maßnahmen um die Verbreitung von Corona zu drosseln beeinträchtigen euer KMU sehr? Die Sorgen hinsichtlich der Dauer sind allgegenwärtig? Außerdem kommt so langsam die Frage auf  ob die Firma die Krise überstehen kann?

Euch geht's ganz genauso? Dann seid ihr hier genau richtig und ich hoffe euch mit meinen Tipp & Tricks bzw. Denkanstößen zumindest ein bisschen die Angst zu nehmen.

1.1 Informiert eure Kunden und haltet sie über alle Änderungen und Neuigkeiten auf dem Laufenden

Informiert eure Kunden schnellstmöglich über alle Änderungen die, wegen Corona ergriffenen Maßnahmen, entstanden sind.

Allem vorweg informiert über die Erreichbarkeit. Einige Unternehmen sind nur noch stark eingeschränkt in Ihrem Geschäft erreichbar und zahlreich Firmen mussten sogar vorübergehend komplett schließen. Angefangen mit einem Plakat, Zettel oder was auch immer direkt an eurem Firmensitz für die vereinzelnd "Verirrten".

Gleichzeitig sollte die Kommunikation auf eurer Website starten (Sie sind noch komplett neu im Web und haben noch keine Website? Dann finden Sie in diesem Beitrag weiterführende Hilfestellungen) und danach auf so vielen Kanälen wie für euch realisierbar um damit auch so viele Kunden wie möglich zu erreichen. Vergesst auch nicht die Öffnungszeiten in sozialen Netzwerken oder in den Branchenportalen in denen ihr vertreten seid zeitnah zu aktualisieren. Hier bieten zahlreiche Dienstleister auch eine zentrale Steuerung an. Natürlich muss ich hier auch ein mal meinen Arbeitgeber mit in's Spiel bringen ;) Weitere Infos findet ihr hier. Dort wird euch in einem kurzen Video noch mal kurz und für jedermann verständlich erklärt wie das mit so einer zentralen Steuerung funktioniert.

Insbesondere eure eigene Website, Google My Business, Facebook oder andere hochfrequentierte Portale nutzt Google als Informationsquelle was ihre Öffnungszeiten angeht und dabei ist es sehr wichtig überall die gleichen Informationen zu kommunizieren.

1.1 Kunden informieren und über alle Änderungen/Neuigkeiten auf dem Laufenden kurz zusammen gefasst
  1. Den Kunden lokal (Stationäre Räumlichkeiten, Geschäftsräumen etc.) abholen und auf alternative Kontaktmöglichkeiten und Informationsquellen wie Website, Facebook, Google My Business, Instagram, Mail, Hotline etc.
  2. Informiert über alle Änderungen die sich durch Corona ergeben haben und wie sich diese auf euren Firmenalltag in Ausgewirkt haben.
    • vorübergehende Schließung
    • geänderte Öffnungszeiten
    • Verhalten im Geschäft (Mindestabstand, Hanschuh- und Maskenschicht)
    • etc.
  3. Kommuniziert alternative Kontaktmöglichkeiten wie Chat auf der Website, Mail, Videotelefonie oder Soziale Netzwerke.

Wichtig ist hierbei so viele Kanäle wie möglich zu bespielen um so viel Menschen wie möglich zu erreichen und dabei einen roten einheitlichen Faden zu kommunizieren.

Mein Tipp hierbei sind diverse Listing Angebote wobei man aus einem Tool zentral und einheitlich 30 Portale / Netzwerke bespielen kann. Vorteil dieser Listingangebote ist zum einen dass man sehr viele Menschen erreicht. Überall werden die gleichen Information bereitgestellt und man läuft nicht in Gefahr unterschiedliche z.B. Öffnungszeiten zu kommunizieren. Das beste daran ist man spart super viel Zeit!

Multichannel Publishing: dieselbe Information erreicht über Website, soziale Netzwerke, Branchenportale und Newsletter unterschiedliche Kundengruppen
Eine Botschaft, viele Kanäle: Wer zentral pflegt, kommuniziert überall dasselbe – und spart sich das mühsame Nachziehen auf jedem Portal einzeln.

2. Sichtbarkeit – sorgt dafür, dass man euch jetzt erst recht findet

Wenn die Laufkundschaft wegbleibt, verlagert sich die gesamte Suche ins Netz. Genau deshalb entscheidet jetzt eure Auffindbarkeit darüber, ob ein Kunde bei euch landet oder beim Wettbewerber. Der wichtigste Hebel ist dabei nicht die große Kampagne, sondern die lokale Suche: Google My Business, korrekte Öffnungszeiten, aktuelle Leistungen und ehrliche Hinweise darauf, was zurzeit möglich ist und was nicht.

Schaut euch außerdem an, wonach eure Kunden gerade tatsächlich suchen. Die Suchbegriffe haben sich verschoben: Statt „Restaurant Bochum“ wird plötzlich „Restaurant Bochum Lieferung“ gesucht, statt „Buchhandlung“ eher „Buchhandlung Abholung“. Wenn ihr diese Begriffe auf euren Seiten sauber unterbringt – in Überschriften, Texten und Seitentiteln –, taucht ihr genau dort auf, wo gerade Bedarf entsteht.

  • Google-My-Business-Eintrag vollständig ausfüllen und Sonderöffnungszeiten pflegen
  • Eine eigene Seite für neue Angebote wie Lieferdienst, Abholung oder Beratung per Telefon
  • Titel und Beschreibungstexte an die veränderte Suche anpassen
  • Bewertungen ernst nehmen und beantworten – sie wirken gerade jetzt stark

Bezahlte Anzeigen können das flankieren, sind aber kein Ersatz für saubere Grundlagen. Wer sein Budget zusammenhalten muss, investiert es besser in die eigene Website als in Klicks, die nach dem Abschalten der Kampagne sofort wieder verschwinden.

3. Neue Vertriebswege – verkauft dort, wo eure Kunden gerade sind

Der dritte Schritt ist der unbequemste, weil er echte Veränderung bedeutet: Wenn der Verkaufsraum wegfällt, braucht es einen anderen Weg zum Kunden. Das muss kein ausgewachsener Onlineshop sein – und sollte es im ersten Schritt meistens auch gar nicht.

Alternative Kontaktwege: Kontaktformular, Telefon, E-Mail und Messenger ersetzen den Weg ins Ladenlokal
Ein gut sichtbares Kontaktformular, eine Telefonnummer und eine Mailadresse ersetzen den Weg ins Ladenlokal oft schon vollständig.

Fangt mit dem an, was ihr ohne großen technischen Aufwand umsetzen könnt:

  • Beratung auf Distanz: Telefon, Video-Call oder Chat – viele Verkaufsgespräche funktionieren so erstaunlich gut
  • Bestellung ohne Shop: ein einfaches Formular, eine Mailadresse oder eine WhatsApp-Nummer reichen für den Anfang völlig
  • Abholung und Lieferung: lokal ausliefern oder kontaktlose Abholung anbieten
  • Gutscheine: heute verkauft, später eingelöst – das hilft sofort gegen den Liquiditätsengpass

Wichtig ist nur, dass dieser neue Weg auf eurer Website auch wirklich auffällt. Ein Angebot, das erst nach drei Klicks sichtbar wird, existiert für die meisten Besucher nicht.

Fazit

Die Situation trifft gerade die Betriebe am härtesten, die bisher gut ohne Digitalisierung ausgekommen sind – weil ihr Geschäft von Laufkundschaft und persönlichem Kontakt lebt. Genau dort liegt aber auch die Chance: Wer jetzt kommuniziert, auffindbar ist und einen zweiten Weg zum Kunden aufbaut, steht nicht nur besser durch diese Monate. Er hat danach etwas, das ihm vorher gefehlt hat.

Und das ist der eigentliche Punkt: Keine dieser Maßnahmen ist eine Notlösung, die man später wieder abschaltet. Ein gepflegter Google-Eintrag, eine Website, die gefunden wird, und ein funktionierender digitaler Kontaktweg sind Dinge, die auch dann noch Umsatz bringen, wenn die Innenstädte längst wieder voll sind.

Wenn ihr bei einem dieser Punkte nicht weiterkommt – meldet euch einfach. Ich helfe gern weiter, auch bei kleinen Fragen.

Kontakt aufnehmen